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Worin besteht eine kieferorthopädische Behandlung?

Eine kieferorthopädische Behandlung dient der Korrektur von Zahn- und Kieferfehlstellungen und trägt sowohl zu einem ästhetischen Lächeln als auch zu einer gesunden Kaufunktion bei. Richtig ausgerichtete Zähne lassen sich besser reinigen, verringern das Risiko für Karies und Zahnfleischerkrankungen und können funktionelle Probleme wie Kiefergelenkbeschwerden oder ungleichmäßigen Zahnabrieb vermeiden.

Viele Patientinnen und Patienten fragen sich, was eine kieferorthopädische Behandlung konkret beinhaltet, wie lange sie dauert und welches Behandlungskonzept am besten zu ihnen passt.

Kieferorthopädie in jedem Lebensalter

Eine kieferorthopädische Behandlung ist nicht nur für Kinder und Jugendliche geeignet. Sie kann erfolgen:

  • - bei Kindern, um das Kieferwachstum frühzeitig zu lenken
  • - bei Jugendlichen, wenn die bleibenden Zähne vollständig durchgebrochen sind
  • - bei Erwachsenen, auch in höherem Alter, sofern Zähne und Zahnfleisch gesund sind

Gerade bei Erwachsenen spielen neben funktionellen Aspekten häufig auch ästhetische Gründe eine wichtige Rolle.

Diagnostik

Jede kieferorthopädische Behandlung beginnt mit einer gründlichen Diagnostik. Der Kieferorthopäde beurteilt:

  • - die Stellung der Zähne
  • - das Zusammenspiel von Ober- und Unterkiefer
  • - den Biss und die Kaufunktion

Zur Behandlungsplanung werden häufig Röntgenaufnahmen, Fotografien sowie digitale Scans eingesetzt. Auf dieser Basis entsteht ein individuell abgestimmter Therapieplan.

Ablauf der Behandlung

Die kieferorthopädische Behandlung erfolgt mithilfe eines Apparates, der sanfte und kontrollierte Kräfte auf die Zähne ausübt. Dadurch bewegen sich die Zähne schrittweise in die gewünschte Position. Die Behandlungsdauer liegt meist zwischen 12 und 24 Monaten, abhängig von der Ausgangssituation und dem Behandlungsziel.

Vor allem zu Beginn oder nach Anpassungen kann ein leichtes Druckgefühl auftreten, das in der Regel schnell nachlässt.

Feste und unsichtbare Zahnspangen

In der modernen Kieferorthopädie kommen vor allem feste Zahnspangen und unsichtbare Zahnspangen (Aligner) zum Einsatz. Beide Systeme haben spezifische Vor- und Nachteile.

Feste Zahnspangen – Vorteile

  • - sehr effektiv bei komplexen Zahnfehlstellungen
  • - wirken rund um die Uhr, unabhängig von der Mitarbeit des Patienten
  • - präzise Kontrolle der Zahnbewegungen
  • - bewährte, zuverlässige Behandlungsergebnisse

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Feste Zahnspangen – Nachteile

  • - sichtbar, insbesondere bei Metallbrackets
  • - erhöhte Anforderungen an die Mundhygiene
  • - mögliche anfängliche Reizungen der Mundschleimhaut
  • - bestimmte Nahrungsmittel sollten vermieden werden

Feste Zahnspangen sind besonders dann geeignet, wenn umfangreiche Korrekturen notwendig sind.


Unsichtbare Zahnspangen (Aligner) – Vorteile

  • - nahezu unsichtbar, besonders beliebt bei Erwachsenen
  • - herausnehmbar beim Essen und Zähneputzen
  • - hoher Tragekomfort ohne Drähte oder Brackets
  • - kaum Einschränkungen im Alltag oder Berufsleben

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Unsichtbare Zahnspangen – Nachteile

  • - müssen 20–22 Stunden pro Tag getragen werden
  • - der Behandlungserfolg hängt stark von der Disziplin des Patienten ab
  • - nicht für jede Fehlstellung geeignet
  • - häufig mit höheren Kosten verbunden

Wird die empfohlene Tragezeit nicht eingehalten, kann sich die Behandlung verlängern oder das gewünschte Ergebnis ausbleiben.

Die Bedeutung der Retentionsphase

Unabhängig davon, ob eine feste oder eine unsichtbare Zahnspange verwendet wurde, ist die Retentionsphase ein entscheidender Bestandteil der Behandlung. Nach dem aktiven Behandlungsabschluss:

  • - neigen Zähne dazu, in ihre ursprüngliche Position zurückzukehren
  • - werden feste oder herausnehmbare Retainer eingesetzt
  • - kann die Retentionsphase mehrere Jahre dauern, teilweise auch dauerhaft

Nur durch konsequente Retention lassen sich die erreichten Ergebnisse langfristig sichern.

Erfolgsaussichten

Bei korrekter Planung und guter Mitarbeit des Patienten sind die Erfolgsaussichten einer kieferorthopädischen Behandlung sehr hoch. Zu den Vorteilen zählen:

  • - dauerhaft gerade Zähne
  • - erleichterte Mundhygiene
  • - verbesserte Kaufunktion
  • - gesteigertes Selbstbewusstsein

Die Stabilität der Ergebnisse hängt wesentlich davon ab, dass alle Behandlungsphasen eingehalten werden.

Welche Risiken bestehen?

Die Risiken einer kieferorthopädischen Behandlung sind gering, können jedoch umfassen:

  • - vorübergehende Druck- oder Schmerzempfindungen
  • - Reizungen der Mundschleimhaut
  • - ein erhöhtes Karies- oder Zahnfleischrisiko bei unzureichender Mundhygiene

Diese Risiken lassen sich durch sorgfältige Pflege und Befolgung der ärztlichen Empfehlungen deutlich reduzieren.

Fazit

Eine kieferorthopädische Behandlung ist eine langfristige Investition in die Mundgesundheit. Unabhängig vom Alter können Zahnfehlstellungen effektiv korrigiert werden. Die Wahl zwischen fester und unsichtbarer Zahnspange hängt von der individuellen Ausgangssituation, dem Lebensstil und den persönlichen Erwartungen ab.

 Praktischer Tipp: Eine erfolgreiche kieferorthopädische Behandlung erfordert Geduld und Konsequenz. Das konsequente Tragen der Zahnspange sowie die Einhaltung der Retentionsphase sind entscheidend für ein stabiles und dauerhaftes Ergebnis. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt helfen dabei, die natürlichen Zähne möglichst lange gesund zu erhalten.

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