de
  • de German
webpage
- under construction
Was können Sie tun, wenn sich der Kieferknochen zurückbildet?

Der Rückgang des Kieferknochens, auch als Knochenabbau bezeichnet, ist ein häufiges, aber oft unterschätztes zahnmedizinisches Problem. In vielen Fällen verläuft dieser Prozess langsam und schmerzfrei, kann jedoch erhebliche Auswirkungen auf die Mundgesundheit, die Stabilität der Zähne und sogar auf das Erscheinungsbild des Gesichts haben. Die gute Nachricht: Es gibt wirksame Behandlungsmöglichkeiten – insbesondere, wenn der Knochenabbau frühzeitig erkannt wird.

Ursachen des Knochenabbaus im Kieferbereich

Die häufigste Ursache für den Abbau des Kieferknochens ist die Parodontitis. Unbehandelte Zahnfleischentzündungen können langfristig den Knochen schädigen, der die Zähne stützt. Weitere mögliche Ursachen sind:

  • Zahnverlust – fehlt die Belastung durch einen Zahn, beginnt sich der Knochen zurückzubilden
  • Mangelhafte Mundhygiene, die das Wachstum schädlicher Bakterien begünstigt
  • Nicht optimal angepasste Prothesen oder Zahnersatz
  • Rauchen, das die Durchblutung des Zahnfleisches verschlechtert
  • Allgemeinerkrankungen wie Osteoporose oder bestimmte Stoffwechselerkrankungen

Da der Knochenabbau in frühen Stadien meist keine Schmerzen verursacht, bleibt er oft lange unbemerkt.

Freepik-Lizenz

Was ist bei Knochenabbau im Kiefer zu tun?

Der erste und wichtigste Schritt ist eine gründliche zahnärztliche Untersuchung, häufig ergänzt durch Röntgenaufnahmen. Abhängig vom Ausmaß des Knochenverlustes stehen verschiedene Behandlungsoptionen zur Verfügung:

  • Parodontalbehandlung, um Entzündungen zu stoppen
  • Professionelle Zahnreinigungen, zur Reduktion schädlicher Bakterien
  • Knochenaufbau (Augmentation), um verlorenes Knochenvolumen zu ersetzen
  • Zahnimplantate, sofern ausreichend Knochen vorhanden ist oder zuvor aufgebaut wurde

Je früher der Knochenabbau erkannt wird, desto besser lassen sich weitere Schäden verhindern.

Vorbeugung von Knochenabbau

Der Schutz des Kieferknochens beginnt im Alltag. Eine konsequente Mundhygiene ist entscheidend, um Entzündungen und Zahnverlust zu vermeiden. Dazu gehören:

  • gründliches Zähneputzen zweimal täglich
  • die Reinigung der Zahnzwischenräume
  • eine zahngesunde Ernährung
  • der Verzicht auf Rauchen

Diese Maßnahmen tragen wesentlich dazu bei, die natürliche Struktur des Kiefers langfristig zu erhalten.

Fazit

Der Rückgang des Kieferknochens ist eine ernstzunehmende, aber behandelbare Erkrankung. Moderne zahnmedizinische Verfahren ermöglichen es heute, den Knochenabbau zu verlangsamen oder gezielt zu behandeln. Eine frühzeitige Abklärung und individuell angepasste Therapien spielen dabei eine zentrale Rolle für den langfristigen Erhalt der Mundgesundheit.

Praktischer Tipp

Der Kieferknochen bleibt nur dann stabil, wenn er regelmäßig belastet wird. Der rechtzeitige Ersatz fehlender Zähne kann dazu beitragen, weiteren Knochenabbau zu vermeiden und die natürliche Funktion des Kiefers zu unterstützen. So lassen sich spätere, aufwendigere Behandlungen oft verhindern.

Haben Sie weitere Fragen zu diesem Thema oder möchten Sie einen Termin vereinbaren? Dann zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.

  • Ettlingen
    Zahnarztpraxis Lächelland
    • Im Katzentach 1 76275
    • Tel: 07243 7660199
    • praxis@laechelland.de
    laechelland.de/
  • Steinmauern
    Zahnarztpraxis Lächelland
    • Plittersdorfer Str. 2a 76479
    • Tel: 07222 17370
    • praxis@laechelland.de
    lächelland-steinmauern.de/

Für das beste Nutzererlebnis auf unserer Webseite verwenden wir Cookies. Mehr erfahren.